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Bruxismus – Zähneknirschen und Zähnepressen in der Nacht

Bruxismus, das unbewusste, meist nächtliche Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne, ist verantwortlich für einen unnatürlichen Verschleiß mit Verkürzung der Zähne. Man spricht von abradierten Zähnen, bei anhaltender Fehlbelastung kommt es zu einem Abrasionsgebiss.

Durch die massiven Kaudruckkräfte wird der Zahnhalteapparat überlastet, das Zahnfleisch zieht sich zurück. Eine beginnende Zahnfleischentzündung, eine Gingivitis, kann sich zu einer Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates, zu einer Parodontitis ausweiten. In der Folge können sich Zähne lockern oder brechen, bis hin zum Zahnverlust.
 

Druck auf Kaumuskulatur und Kiefergelenke

Durch den Zahnsubstanzverlust von teils mehreren Millimetern verlagern sich die beiden Kiefergelenke in eine unphysiologische Position, was zur Kompression im Kiefergelenk und nachfolgend zu einer Kiefergelenkarthrose führen kann. Die Kaumuskulatur und andere Muskelgruppen im Kopfbereich werden verkürzt, verspannt und geschädigt.


Information für Patienten und Zahnärzte: DROS-Schienen Therapie gegen Zähneknirschen Information für Patienten und Zahnärzte: DROS-Schienen Therapie gegen Zähneknirschen 

Bild 1 (links) zeigt ein Abrasionsgebiss mit kurzen, abgeschliffenen Zähnen, sichtbar in der Front. Das Ausmaß von mehreren Millimetern verloren gegangener Zahnhartsubstanz ist strichliert angezeichnet.

Bild 2 (rechts) zeigt das gleiche Gebiss nach dem Wiederaufbau des Zahnsubstanzverlustes nach funktionellen und ästhetischen Kriterien.

 
Mögliche Folge sind Symptome wie Kiefergelenkknacken, Kiefergelenkschmerzen und  Gesichtsschmerzen sowie Ohrgeräusche und Tinnitus.

Der Symptomenkomplex wird als CranioMandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet.

 
Minimale Abweichungen lösen Beschwerden aus

Der Haar-Test beweist es:
Ein Haar hat eine Stärke von ca. 11 μ. (1 μ = 1 Mikrometer = 1/1000stel Millimeter oder 1 Millionstel Meter!). Die Sensibiliät der Rezeptoren an den Zähnen ist so groß, dass die Schneidezähne ein Haar trotz seiner geringen Stärke genau wahrnehmen können.

Dies bedeutet umgekehrt natürlich auch, dass bereits minimale Abweichungen der Bisslage von 0,1 mm zu Kaufunktionsstörungen, Bruxismus und erhöhtem Muskeltonus führen können!

Dies gilt auch für Füllungen, Kronen oder Brücken, die zu hoch oder zu niedrig sind und somit die Biomechanik des Kausystems irritieren können.
 

Eine frühe Behandlung ist wichtig!
Nur eine korrekte Funktion der Zähne bei gleichzeitig stabiler Kiefergelenkposition kann für Beschwerdefreiheit sorgen. Die Wiederherstellung der harmonischen Bisslage wirkt demnach in hohem Maße präventiv.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine kausale Therapie erforderlich. Mit der DROS®-Schienentherapie steht ein diagnostisch-ursächliches Konzept für die zahnärztliche Funktionstherapie zur Verfügung, das die Kaumuskulatur entspannt, eine Neuorientierung des Unterkiefers erreicht und aus dieser stabilen Position heraus den Weg für den Wiederaufbau abgeschliffener Zahnsubstanz zeigt.